Heißes Rennen beim Cologne Triathlon Weekend

Am Samstag folgte für mich nach einer kurzen, aber doch erfolgreichen Saison mein Triathlonsaisonabschluss in Köln über die olympische Distanz. Und es sollte ein heißes Rennen werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Der helle Stern am Himmel hatte sich nämlich nochmal mächtig ins Zeug gelegt und bescherte uns mit ca. 30°C Lufttemperatur eine Wärme, die über das angenehme schon hinaus ging. Aber nicht nur die Luft wurde wärmer, scheinbar auch das Wasser und zwar so warm, dass 20 Minuten vor dem Start von der Veranstaltern Neoprenverbot ausgesprochen wurde.

Pünktlich um 12 Uhr in der Mittagshitze folgte der Startschuss im Fühlinger See auf der Kölner Regattabahn. Schon gleich zu Beginn merkte ich, wie sich eine kleine Gruppe Schwimmer ein ganzes Stück weiter links absetzen konnte. Nach wenigen hundert Metern merkte ich, wie ich den Druck etwas erhöhen konnte und gleichzeitig ein Schwimmer kurz vor mir von rechts rüberzog, an den ich mich nach kurzer Zeit dran hängen konnte.

Als 3. meiner Schwimmgruppe nach ca. 1200m

Bis zum Schwimmausstieg wuchsen wir auf eine 3er Gruppe an und ich konnte als 6. in einer Zeit von 22:39min die 1.500m hinter mich bringen. Sicher keine gut Zeit, aber viel mehr war für dieses Jahr ohne Neopren wohl auch nicht drin.

 

Kurz vor dem Radaufstieg

Auf dem Weg durch die Wechselzone konnte ich die zwei aus meiner Schwimmgruppe bereits hinter mir lassen und kam als 4. aufs Rad. Hier galt es 3 Runden mit 13km zu bewältigen. Ich fühlte mich leider nicht allzu gut, hinzu kam, dass mich mein Tacho, nachdem er bei der letzten Fahrt funktionierte, bis auf die Trittfrequenz wieder im Stich ließ. Ich merkte trotzdem wie ich den Abstand auf den 2. und 3. etwas verkürzen konnte, auf den Führenden aber eher ein klein wenig Zeit verlor. Gegen Ende der 2. Runde konnte ich mich auf den 3. Platz vorschieben und am Ende der 3. Runde sah ich, dass der Abstand auf Platz 2 doch schon erheblich geschrumpft war. Mit der 2. Radzeit in 52:20min darf aber wohl die Streckenlänge trotz verhältnismäßig leichter, wenn auch windiger Strecke etwas bezweifelt werden.

Beim abschließenden Lauf wollte ich nach dem Rad fahren nochmal richtig Druck machen, leider merkte ich schon nach wenigen Metern, dass ich auch hier nicht meinen allerbesten Tag erwischt hatte. Als mir nach paar hundert Metern ein Zuschauer mit Uhr mitteilte, ich hätte eine Minute Abstand auf den Zweiten und 3:40min ganz nach vorne, wusste ich, dass mehr als Platz 2 nicht mehr drin sein würde. Nach anfänglichem Ziehen in der Bauchgegend sah ich nach 2-3 Kilometern endlich den Zweiten, wenn auch noch ein ganzes Stück vor mir. Ich merkte bald, wie ich Schritt für Schritt immer ein klein wenig näher kam und versuchte deswegen mein Tempo beizubehalten und nicht zu überziehen. Meine Schätzungen trafen zu und kurz nach Kilometer 5 konnte ich auf den Zweiten auflaufen. Ich überlegte kurz ob ich sein Tempo eine Zeit lang mitlaufen sollte, entschied mich dann aber dafür direkt vorbeizuziehen und den weiteren Weg nach vorn anzutreten.

Kurz vor der Ziellinie

Jetzt zahlte sich es auch direkt aus, dass ich vorher das Tempo nicht zu hoch gewählt hatte, denn so konnte ich, nachdem ich merkte, dass mein Konkurrent versuchte an mir dran zu bleiben, problemlos das Tempo Stück für Stück erhöhen und schon bald merkte ich auch den Erfolg der Aktion und ich setzte meinen Weg alleine weiter fort. Ziemlich ärgerlich fand ich im weiteren Verlauf, dass die letzte (und zweite) Verpflegungsstation zwischen Kilometer 4 und 5 war, es aber danach bis zum Ziel garnichts mehr gab. Bei diesem Temperaturen keine allzu schöne Sache ohne Wasser, aber naja musste jeder durch. Mit der ziemlich deutlich schnellsten Laufzeit von 36:25min, darf auch hier die genaue Streckenlänge trotz der Temperaturen aber wohl bezweifelt werden, wenn auch diesmal in die andere Richtung.

Nach 1:51:23 Stunden und knapp über einer Minute Rückstand nach vorne finishte ich schließlich als Zweiter meinen wohl letzten Triathlon in diesem Jahr. Jetzt stehen nur noch 3 Lauf- bzw. Radrennen zum Saisonabschluss an, bevor es dann in die Pause und dann nach Köln und in die Vorbereitung auf die nächste Saison geht!

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