Alle Jahre wieder – Der Nikolauslauf in Tübingen!

Bereits im vierten Jahr in Folge startete ich dieses Wochenende beim Nikolauslauf in Tübingen. Ein Halbmarathon, der es mit 319 Höhenmetern und knapp zwei drittel Waldwegen, ganz schön in sich hat. Im Vorjahr noch hatte ich hier ein Erlebnis der besonderen Art, als die Strecke bis auf ein paar Meter bei Start und Ziel komplett mit Schnee bedeckt war und ich das Wagnis einging die Strecke mit Spikes zu absolvieren. Einen Kilometer vor dem Ziel konnte ich sogar noch Dieter Baumann einholen, der sich auf dem schweren Untergrund etwas mit dem Tempo verschätzt hatte. Schlussendlich gelangte ich in 1:20:56h auf den 10. Platz und meine Waden dankten mir den Lauf noch eine komplette Woche.

Kurz nach dem Start noch umgeben von Mannschaftskameraden

Diesmal war ich bei deutlich besseren Bedingungen angetreten meine eigene Bestzeit auf dieser Strecke zu knacken. Die hatte ich 2008 bei meinem ersten Start in Tübingen bei ziemlich guten trockenen Bedingungen mit 1:17:01h aufgestellt. Ganz so gut waren sie dieses Jahr leider nicht, hatte doch der Wettergott pünktlich zum Dezember den Regen wieder angestellt und so war die Strecke doch ziemlich nass. Um 10 Uhr erfolgte der Startschuss und mit der Vorgabe die erste Hälfte nicht voll anzulaufen ließ ich die Spitze auch gleich ziehen. Durch diese Taktik kam ich auf den ersten 8 Kilometern sogar in den Genuss den Lauf etwas zu genießen.

Zwischen Kilometer 8 und 9 - Die Aufholjagd beginnt

In der folgenden Bergab-Passage beschloss ich dann aber meine leichte Zurückhaltung aufzugeben und die Temposchraube anzuziehen. In den folgenden Kilometern konnte ich dann auch immer wieder auf Läufer vor mir aufschließen und diese anschließend überholen. Leider gingen die letzten Trainingswochen gepaart mit den vielen Belastungen innerhalb des Studiums auch nicht spurlos an mir vorüber, so dass nach ca. 12 Kilometer meine Waden anfingen langsam hart zu werden. Doch für mich gab es kein Zurück mehr und ich versuchte alles um mein Tempo weiter hoch zu halten, nicht zuletzt weil ich merkte, dass ich weiter Boden auf die Läufer vor mir gut machen konnte. Mit den Willen und dem Grundstein von einigen langen Läufen in den letzten Wochen konnte ich mein Tempo bis zum Ende hoch halten und in 1:18:00h mit Platz 9 finishen.

Auf der einen Seite hatte ich zwar wieder mein Ziel verpasst, meine eigene Bestzeit zu toppen, auf der anderen Seite stehen aber zum einen die doch ziemlich geringe Regenerationszeit durch das Studium und zum anderen die nicht optimalen Bedingungen, so waren auch die Zeiten in der Spitze deutlich langsamer, so dass ich trotz allem von allen Starts in Tübingen den geringsten Abstand zum Erstplatzierten verzeichnen konnte!

Das Jahr neigt sich immer weiter dem Ende zu und mit dem Anlaufen der Profilizenz, den täglichen Meldepflichten im Antidopingprogramm und weiteren Vorbereitungswettkämpfen warten neben dem Studium schon die nächsten Herausforderungen – ich freue mich darauf!

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