Das Wettkampfjahr 2012 ist eröffnet!

Um genau zu sein habe ich mein diesjähriges Wettkampfjahr schon letzten Sonntag eröffnet – ein 15km-Lauf in Rheinzabern machte den Anfang dieses Jahr.

Nach dem Silvesterlauf und der Woche darauf, in der ich mich über weite Strecken nicht so richtig gut fühlte ging ich mit ziemlich gedämpften Erwartungen an den Lauf heran, ich wollte einfach mal loslaufen und sehen was passiert. Um kurz nach 10 Uhr morgens erfolgte der Startschuss und die erste Aufgabe des Tages war es sich erstmal durch das Gewimmel etwas nach vorne zu bringen, da sich doch einige vorne postierten, die dort nicht so recht hingehörten. Alles in allem ein sehr unübersichtlicher Start, dem eine sehr lange Eingangsgerade folgte. Nach dem diese zu Ende war und ich endlich nach den ersten Kurven einen Überblick über das Rennen bekam, musste ich feststellen, dass eine Gruppe von ca. 10 Mann gute 10 Sekunden vor mir war, aber ein ziemlich ähnliches Tempo lief. Ich versuchte auf den folgenden Kilometern an die Gruppe heranzulaufen, ohne zu viele Körner zu verschießen. Ich musste dann aber feststellen, dass ich aufgrund des Windes zu viel investieren müsste und es mehr Sinn machte mein eigenes Tempo hinter der Gruppe zu laufen. – Etwas ärgerlich.

15km - Lauf Rheinzabern nach etwa der halben Strecke

Dank Andreas Schröder, mit dem ich den Wettkampf zu großen Teilen zusammen bestritt, konnte ich mein Tempo zumindest einigermaßen konstant halten und die nächsten Kilometer verliefen ziemlich ereignislos, bis auf den Umstand dass die Gruppe vor uns irgendwann etwas verfiel.

Meine Beine fühlten sich langsam immer schwerer an, trotzdem merkte ich nach den ersten 10km, dass wir langsam auf 3 Läufer aus der Gruppe vor uns aufholten. Ich tat mich schwer das Tempo zu halten, wollte aber unbedingt so lang wie möglich dran bleiben. Nach etwa 12 Kilometern allerdings merkte ich überraschenderweise, dass ich mich wieder erholt hatte. Ich erhöhte in der Folge etwas das Tempo und lief die verbliebenen Meter auf die Läufer nach vorne zu. Unsere Gruppe zerfiel allerdings so schnell wieder, wie sie entstand und nur einer der Läufer konnte mein Tempo mitgehen. Bis ca. einen halben Kilometer vor dem Ziel liefen wir dann in dieser neuen Konstellation, bevor ich dann doch noch etwas an Boden verlor und diesen einen Platz noch hergeben musste. Am Ende blieb die Uhr bei 52:57 Minuten stehen, was den 14. Platz bedeutete. Ein Ergebnis, dass mir zeigt, dass in den nächsten Monaten noch sehr viel Arbeit vor mir liegt.

Mitte der Woche bekam ich dann in Köln noch einen Überraschungsbesuch – ein Vertreter der NADA (National Anti Doping Agency) stand bei mir vor der Tür. Es freut mich zu sehen, dass die NADA nach ihren Schäfchen sieht!

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