Startschwierigkeiten

Die ersten vier Wettkämpfe der aktuellen Saison sind vorüber und es wird Zeit für ein kleines Resümee. Das Wort „Startschwierigkeiten“ ist leider bisher etwas bezeichnend für meine Saison, gilt es doch nicht nur im allgemeinen, sondern auch für einzelne Wettkämpfe.

DHM Straße 10km Witten – April 2012

Los ging es in Witten mit den deutschen Hochschulmeisterschaften über 10km „Straße“. Die Straße allerdings in Anführungszeichen, denn die Strecke war fast zur Hälfte Schotter. Auch war es nicht die erwartet flache Strecke, sondern bot in jeder der vier zu laufenden Runden zwei kürzere und einen etwas längeren Anstieg. Von meinem Plan mit der Spitze mitzulaufen musste ich mich nach 2km endgültig verabschieden. Über die 5km hatte ich noch eine Durchgangszeit von ca. 16:30 min, aber es fiel mir immer schwerer das Tempo aufrecht zu erhalten. Auf der zweiten Hälfte verlor ich nochmal über eine Minute, so dass die Uhr am Ende erst bei 34:08 min für mich stehen blieb, Platz 5 in der Gesamtwertung. – Zwar keine gute Zeit für mich, aber da es nur ein Trainingswettkampf war und man daran, dass am Ende keine 40 Sekunden auf Platz 2 gefehlt haben, schon erkennen kann, dass die Strecke generell ziemlich langsam war, war ich nicht völlig unzufrieden.

Eine Woche später folgten die deutschen Meisterschaften Masters Schwimmen über die langen Strecken. Ein Wettkampf den ich mitnahm, weil er in meinem Trainingsbecken an der Kölner Sporthochschule stattgefand. Samstags über die 1500m schaffte ich zwar einigermaßen stabile 100m-Zwischenzeiten, leider erinnerten diese mehr an Trainingszeiten – Anschlag bei 20:12 min, was zumindest die Pflichtzeiten für den Wettkampf erfüllten.
Sonntag über die 400m war ich dann wohl etwas übermotiviert. Ich reagierte zu früh, kam in Vorlage, verlor das Gleichgewicht und landete schon vor dem Startschuss im Wasser… Disqualifikation – dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Calwer Triathlon – Mai 2012

Am 5.5. folgte der „ersehnte“ Start in die Triathlonsaison. Der Auftakt beim Calwer Triathlon sollte einen ersten Standpunkt geben, auch einiges an neuem Material und Einstellungen kamen hier zum Einsatz. Trotzdem gab es wieder Startschwierigkeiten – die Uhr an diesem Tag leider nicht ganz im Griff kam ich einige Sekunden zu spät zum Start… das sollten am Ende die Sekunden sein, die mir zum Sieg fehlen würden.
Trotz des verpatzten Starts schwamm ich alle vor mir gestarteten Athleten auf und verließ als erster das Wasser. Auf dem Rad hatte ich zwar ganz ordentliche Beine, musste aber etwas mit meiner neu eingestellten Sitzposition kämpfen, an die sich meine Muskulatur noch nicht so richtig gewöhnt hatte. Ein solides Laufen bescherte mir am Ende den 3. Platz – mit den 15 Sekunden Rückstand, die ich seit dem Start mit mir rumschleppte…
Aber es gab auch Gutes: Mein neuer Einteiler von Sailfish gab mir zu jeder Zeit ein gutes Gefühl und vielen Dank an dieser Stelle auch an Alex Gajo für die neuen Lightweight Fernweg, die ich fahren durfte, auch wenn der Wind an diesem Tag teilweise schon sehr grenzwertig dafür war. – Zur Ergebnisliste

Waiblinger Triathlon – Mai 2012

Der zweite Wettkampf folgte diesen Sonntag mit dem Start der Landesliga in Waiblingen. Gleiche Streckenlängen und Modus wie in Calw, lediglich das Laufen waren 400m mehr. Das Schwimmen war, wie derzeit leider üblich bei mir, eher unterer Durchschnitt – fast eine Minute verlor ich auf die Spitze im Wasser. Auf dem Rad lief es dagegen wieder besser und trotz fehlendem Zeitfahrrad kam ich ganz gut voran; das resultierte allerdings darin, dass sich plötzlich ein Tross von 8-10 Startern, auf die ich aufgefahren war, hinter mir befand und teilweise schon deutlich die Abstände für ein Rennen mit Windschattenverbot unterschritten wurden. – Kein neues Problem im Triathlon.
Trotzdem konnte ich mich durch das Rad fahren ziemlich nach vorne schieben. Dann kam allerdings ein „Schock“ an sehr ungewohnter Stelle: Nach 500 Metern in den Laufschuhen spürte ich, wie meine Beine immer mehr zu machten und ich weiß nicht, wann ich schonmal so schlechte Beine beim Laufen hatte. Nach fast endlosen 5,4 Kilometern, landete ich am Ende auf Platz 11 – für mich etwas überraschend, hatte ich nach dem Laufen nicht mal mehr mit einer Top 20 Platzierung gerechnet. Trotz allem war ich sogar noch schneller als mein Bezwinger aus Calw. Zumindest mit dem Rad scheint es also in die richtige Richtung zu gehen! – Zur Ergebnisliste der 1. Landesliga

Jetzt heißt es nochmal gezielt die Form stabilisieren, bevor am 10. Juni mit der Kraichgau Challenge der erste Höhepunkt wartet!

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