Ein kleiner Rückblick und der Start in die neue Saison!

Frühstück während der Hinfahrt bei Avignon

Es ist inzwischen Ende Oktober und es hat sich mal wieder einiges getan. Meine Saison habe ich vor gut einem Monat beendet und habe dann erstmal ein klein wenig Abstand gebraucht. Nicht nur, weil direkt im Anschluss die nächste Uni-Klausur vor der Tür stand, auch weil die Saison nicht unbedingt „nach Plan“ verlaufen ist.
Mein letzter Saisonwettkampf war eine Mitteldistanz bei Aix en Provence. Nach den Erfahrungen der letzten Wettkämpfe ging ich mit etwas gemischten Gefühlen an den Start. Ich wusste zwar, dass ich mich nochmal gut vorbereitet hatte, aber trotzdem platzte der Knoten am Berg meist nicht so ganz.

Besichtigung der Radstrecke

Bevor es aber soweit kam, legte ich beim Schwimmen erstmal einen ordentlichen Start hin. Kurz nach Sonnenaufgang preschte die erste Gruppe mit den Profis los. Kurz nach der Hälfte verlor ich zwar etwas den Anschluss an eine Gruppe, trotzdem standen am Ende mit nur gut 2:20 Minuten mein kleinster Rückstand auf die Schwimmspitze zu Buche. Auf dem Rad befand ich mich dann von Anfang an in guter Gesellschaft und mir war sofort klar, wenn ich mit den Jungs auch wieder vom Rad steigen könnte, hätte ich gute Karten auf einen schönen Saisonabschluss. Ich merkte aber schon recht bald, dass ich viel investieren musste, um auf dem ziemlich anspruchsvollen Kurs nicht den Anschluss zu verlieren und schon nach rund einem Drittel der Strecke war es dann auch soweit. Ab diesem Zeitpunkt fing das Rennen dann auch an immer weniger Spass zu machen und ich merkte, wie ich immer weiter an Boden verlor. Weil ein paar andere Athleten scheinbar noch weniger Spass hatten, konnte ich trotzdem insgesamt meinen Platz seit dem Schwimmausstieg halten.

Auf der Laufstrecke in Aix

Auch das Laufen wurde dann nochmal zäh und ich merkte schon auf der Strecke, dass das sicher nicht meine beste Laufzeit werden würde. Richtig unglücklich lief es dann allerdings nochmal auf den letzten Metern. Die Helfer, die die Rundenbändchen verteilt haben, hatten etwas geschlafen, so dass mir mein Bändchen erst so spät hingehalten wurde, dass ich es nicht mehr ganz zu fassen bekam und es anschließend über den Boden rollte. Diese Sekunden sollten mir dann fehlen, denn ca. 100m später wurde ich nur weniger Meter vor dem Ziel von einem anderen Athleten übersprintet, worauf ich dann leider nicht mehr reagieren konnte. Am Ende standen etwas enttäuschende 1:21:55h auf den Halbmarathon und eine Gesamtzeit von 4:17:53h auf dem Ergebnistableau.
In jedem Fall geht an dieser Stelle noch ein großer Dank an meinen Kumpel Matin, der mich auf der Reise begleitet und unterstützt hat!

Inzwischen bin ich wieder ins Training eingestiegen und habe auch direkt einen kleinen Lauf eingestreut. Letztes Wochenende ging es in Köln bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt darum, die ersten zügigeren 10km der Saison zu absolvieren. Ich fühlte mich nach nichtmal der Hälfte zwar schon wie auf Stelzen und musste in diesem Zeitraum auch die Führungsgruppe ziehen lassen, wurde aber mit einer Zeit unter 36 Minuten immerhin noch 6. Jetzt heißt es aber erstmal wieder etwas Form aufbauen, Ziele setzen und frohen Mutes ab in den Winter!

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