Kampf um Sekunden – Sieg in Buschhütten!

Schon eine Woche nach Cottbus ging es am Sonntag nach Buschhütten, um endlich auch im Dreikampf die Saison zu eröffnen. Aufgrund von Notengebung meines Unikurses durfte ich nicht in der Liga an den Start gehen, sondern musste im Einzel starten. Wie für Buschhütten wohl üblich, hatten wir an diesem Tag abwechselnd Regen, Hagel, starken Wind, aber zumindest auch trockene Perioden.

Auf dem Weg zum Rad - Die Jagd beginnt
Auf dem Weg zum Rad – Die Jagd beginnt

Das Schwimmen begann für mich leider nicht wie geplant, da einer meiner Bahnkollegen mit allen Mitteln versuchte neben mir zu bleiben, wodurch ich nach einer Wende etwas mit dem Gegenverkehr kollidierte und ziemlich viel Tempo verlor. Als ihm die Kraft ausging, konnte ich zwar nach vorne aufschwimmen, die Spitze war aber deutlich entschwunden. Nach dem ich mir mein Rad schnappte, kam direkt das nächste Ärgernis. Beim Aufsteigen auf mein Rad löste sich mein Radschuh und flog mehrere Meter weg. Ein aufmerksamer Helfer, brachte mir dieses zwar schnell wieder, trotzdem verlor ich hier sicher 15-20 Sekunden, da ich den Schuh danach im Stehen anziehen musste.

Auf der Bundesstraße angekommen, ging es dafür dann endlich los. Meine Beine waren gut und nach der Hälfte der Strecke hatte ich meinen Abstand auf die Spitze in Form von Andreas Niedrig aufgeholt und setzte mich nun meinerseits an die Spitze. Die Windböen machten mir mit Hochprofillaufrad + Scheibe allerdings immer wieder zu schaffen und ich fuhr teilweise richtige Schlangenlinien über die Bundesstraße. So wurde ich meinen Verfolger zwar nicht los, blieb aber trotzdem konstant an der Spitze. Anschließend ging es „nach Plan“ auch als erstes auf die Laufstrecke.

Kontrolle beim Laufen
Kontrolle beim Laufen

Dort sah ich nach dem Wendepunkt, dass nur noch mein Kollege Tobi, der auf dem Rad den Abstand in Grenzen halten konnte, sich einigermaßen in Schlagreichweite befand. Da ich wusste, dass ich eigentlich der stärkere Läufer war, versuchte ich erst einmal den Abstand zu kontrollieren. Das klappte die ersten rund 3km auch ziemlich gut, so dass ich auch die Verfolgergruppe immer wieder an ähnlicher Stelle wieder sah. Auf der vorletzten Runde wurden mir dann aber doch meine Oberschenkel etwas schwer und der Vorsprung auf Tobi schrumpfte spürbar zusammen. Ich versuchte mir dann auf der letzten Runde noch ein paar Reserven zusammen zu halten, für den Fall, dass er noch auflaufen würde und kurz vor dem Wendepunkt hörte ich auch einen Läufer zügig näher kommen… aber es war ein Läufer mit einer Runde weniger. (Dieser sollte dann auch die Tagesbestzeit auf der Laufstrecke erreichen)

Siegerehrung - 1, 2 und 3 sowie der Frauensieg für das Team!
Siegerehrung – 1, 2 und 3 sowie der Frauensieg für das Team!

Ich ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und ging sein Tempo mit. Und obwohl ich ihn nicht bis zum Ziel hielt, war es genug, um das Rennen kontrolliert als Sieger ins Ziel zu bringen… wenn auch am Ende mit gerade mal 4 Sekündchen Vorsprung! Glückwunsch auch an Tobi für ein richtig starkes Rennen und Robert, der sich am Ende noch aufs Podium schieben konnte!

Nachdem ich ein weiteres mal gesehen habe, wo ich stehe, geht es nun in den nächsten Wochen darum, sich den Feinschliff für die Challenge Kraichgau zu holen!

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