Sieg bei der Premiere in Tübingen!

Olympische Distanz Tübingen - auf dem Rad nur das Führungsmotorrad in Sicht
Olympische Distanz Tübingen – auf dem Rad nur das Führungsmotorrad in Sicht

Am Sonntag ging ich beim ersten Tübinger Triathlon über die olympische Distanz an den Start. Ich startete in der ersten der drei Startwellen, die allerdings nicht nach Geschwindigkeiten sortiert waren. So hatte ich bis zur Siegerehrung keine absolute Gewissheit über mein Ergebnis.
In meiner Startgruppe konnte ich mich beim Schwimmen bereits deutlich vom restlichen Feld absetzen und ging mit einem komfortablen Vorsprung aufs Rad. Hier sah ich meine Gegner nur nach den Wendepunkten, ansonsten blieb es ein einsames Rennen hinter dem Führungsmotorrad. In Runde zwei merkte ich dann, dass mein Vorsprung ein ganzes Stück angewachsen war.

Olympische Distanz Tübingen - der Lauf war gespickt mit Kurven und Gefälle
Olympische Distanz Tübingen – der Lauf war gespickt mit Kurven und Gefälle

Der abschließende Lauf durch die Tübinger Altstadt war dann in mehrfacher Hinsicht besonders. Zum einen war ich noch nie auf so einer harten Laufstrecke unterwegs. In jeder der vier Runden ging es in kurzen Abständen hoch, runter, links, rechts… an gleichmäßiges Laufen war selten zu denken. Hinzu kam, dass sich der Großteil der Strecke auf Kopfsteinpflaster befand, so dass man immer noch ein kleines bisschen mehr als sonst auf seine Füße aufpassen musste. Und es wurde immer heißer… Dass mir die Strecke trotzdem positiv in Erinnerung bleiben wird, dafür sorgten die unzähligen Zuschauer, die sich auf einen Großteil der Strecke verteilten und richtig Stimmung machten. Ehrlich gesagt kann ich mich an keine Laufstrecke erinnern, an der es insgesamt stimmungsvoller zuging.

Olympische Distanz Tübingen - auch die Zuschauer suchten den Schatten
Olympische Distanz Tübingen – auch die Zuschauer suchten den Schatten

Dass die Laufzeiten annähernd „normalen“ Zeiten entsprachen, lag vor allem daran, dass die Strecke deutlich zu kurz war. Traurig waren darüber aber wohl die wenigsten. Nach einer rundum guten Leistung kam ich schließlich mit deutlichem Vorsprung in Ziel. Wohl auch für den Veranstalter etwas zu schnell, so dass noch nicht mal die Cheerleader am Zielkanal angekommen waren und der Sprecher wenige hundert Meter noch mit der letzten Siegerehrung beschäftigt war.

Meine eigene Siegerehrung brachte dann auch die endgültige Gewissheit, dass die weiteren Startwellen keine schnelleren Athleten mehr hervorbrachten, so dass ich meinen zweiten Saisonsieg feiern konnte!

Olympische Distanz Tübingen - Siegerehrung . Vielen Dank David Herrera
Olympische Distanz Tübingen – Siegerehrung . Vielen Dank David Herrera

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