2016 – Ereignisflut mit starkem Abschluss

Fotoshooting mit Frank Hau
Fotoshooting mit Frank Hau

Das vergangene Jahr war für mich ein ganz besonderes Jahr in vielerlei Hinsicht. Ich wurde Vater und habe mit meiner Frau und Tochter mehrere Monate fast ausschließlich im Krankenhaus verbracht. Anschließend habe ich nach vielen Jahren Köln verlassen und bin wieder in meine Heimat zurückgekehrt. Ich habe eine komplett neue Arbeitsstelle angetreten und sportlich war 2016 das bisher erfolgreichste Jahr meiner Karriere. Was unter dieser Mehrfachbelastung sicher gelitten hat, war meine Homepage und ich werde in Zukunft versuchen, diese wieder auf dem aktuellen Stand zu halten.

Ich möchte noch ein paar Worte zu meinen unberichteten Wettkämpfen verlieren. Der IM Frankfurt sollte mein großes Highlight werden und wurde ein ziemlicher Reinfall. Schon im Wasser hatte ich aufgrund unseres Neopren-Verbotes und der kalten Witterung Probleme und fing an zu frieren. Ein gutes Gefühl kam den ganzen Tag nicht wieder. Trotzdem befand ich mich lange Zeit im Bereich der Top10. Doch die Kälte forderte ihren Tribut und meine Muskulatur zog sich irgendwann so zusammen, dass ich nicht mehr laufen konnte. Ziemlich enttäuscht brachte ich das Rennen in knapp über 9 Stunden ins Ziel.

Fotoshooting mit Frank Hau
Fotoshooting mit Frank Hau

Meine Wiedergutmachung beim IM 70.3 Wiesbaden scheiterte komplett; nach ca. 40 km fiel mir die Kette runter und beim Absteigen brach mir die Schuhplatte. Komplett ohne Halt im Pedal entschied ich mich dafür, das Rennen vorzeitig zu beenden.

Kurzentschlossen ging ich eine Woche später beim Breisgau Triathlon mit ziemlicher Wut im Bauch an den Start. Ich konnte das Rennen von den ersten Metern an dominieren und auch ein Sturz kurz vor der 2. Wechselzone konnte mich nicht bremsen. Ich verbesserte meine Siegzeit vom letzten Jahr um 10:30 Minuten und pulverisierte auch den alten Streckenrekord von Boris Stein.

Freude pur nach Platz 2 in Peguera
Freude pur nach Platz 2 in Peguera

Weitere zwei Wochen später bei der ETU Challenge Walchsee-Kaiserwinkl holte mich mein Sturz dann jedoch wieder ein. Nachdem ich noch auf Position 4 in die 2. Wechselzone kam, rächten sich die wenigen möglichen Laufkilometer nach dem letzten Wettkampf, so dass ich am Ende noch auf Platz 7 rutschte.
Zum Jahresende konzentrierte ich mich nochmal voll auf eine letzte Mitteldistanz. Und bei der Challenge Peguera-Mallorca sollte sich das Training endlich auszahlen. Auf dem Rad konnte ich mich beim zweiten Versuch erfolgreich aus der großen Verfolgergruppe lösen und ging als Zweiter auf die Laufstrecke. Nach dem schnellsten Halbmarathon meines Lebens kam ich überglücklich als 2. ins Ziel! Das Ergebnis hat mir für das nächste Jahr jede Menge Motivation mitgegeben.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Sponsoren für die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken! Ebenfalls ein großer Dank an meinen Trainer Wolfram Bott, der mir eine neue Sichtweise auf meinen Sport gebracht hat und mir wieder zu mehr Spaß am Sport verholfen hat. Der größte Dank geht aber an meine Familie.

Mit Vollgas ins neue Jahr!
Mit Vollgas ins neue Jahr!
Seit der Geburt meiner Tochter und noch mehr seit dem Umzug und dem Beginn meiner Arbeitsstelle hätte ich den Sport nicht mehr in dieser Weise betreiben können, wenn meine Frau, meine Eltern und meine Schwiegerfamilie mir nicht so viel Arbeit rund ums Haus und mit dem Kind abgenommen hätten. Es ist schön wieder daheim zu sein!
Am Samstag startet meine Saison endgültig wieder mit dem ersten Wettkampf beim Silvesterlauf Weilimdorf und die Planung für das nächste Jahr ist ebenfalls schon fortgeschritten. Mehr dazu nächstes Jahr, ich wünsche euch allen einen guten Rutsch nach 2017!

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