Mit Risiko in die Top Ten der Championship Samorin

Top Ten aus dem Wasser

Dabei meine ich am wenigsten meinen Rennverlauf. Im Gegenteil habe ich diesen so konservativ wie möglich gestaltet. Von einem 8. Platz bei der Championship Samorin hätte ich im Vorfeld des Rennens wohl nur unter Optimalbedingungen gerechnet. Für mich gestaltete sich das Vorfeld des Rennens alles andere als optimal. Eine Woche vor dem Rennen bekam ich eine Erkältung und versuchte seitdem wieder fit zu werden. Meine einzige Chance in vernünftigem Zustand an den Start zu gehen, bestand aus kompletter Ruhe. Am Tag vor dem Rennen wagte ich mich aufs Rad um überhaupt mal wieder Bewegung in den Körper zu bringen.

Ab in die zweite Wechselzone

Ich entschloss mich einen Start zu wagen, bereitete mich aber darauf vor, jederzeit aussteigen zu müssen. Beim Schwimmen erwartete mich dann gleich die erste Überraschung. Ich kam ordentlich los und fand gute Beine zum folgen vor mir. Nach einigen hundert Metern wurde das Tempo entspannter und ich war froh ohne allzu große Mühen in der Gruppe mit schwimmen zu können. Als ich aus dem Wasser kam und mir zugerufen wurde, dass ich 10. mit nur 1:30 min Rückstand bin war ich kurz etwas perplex. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Auf dem Rad fühlte ich mich dann die ersten 65 km ganz wohl, dann bekam ich allerdings muskuläre Probleme und musste heraus nehmen. Trotz allem kam ich noch in Reichweite der Top Ten in die Wechselzone. Beim loslaufen merkte ich sofort, dass ich an diesem Tag keinen schnellen Halbmarathon mehr laufen konnte.

Kontrollierter Lauf zum Abschluss

Ich stellte aber schnell fest, dass andere wohl noch größere Probleme hatten, so dass ich binnen der ersten Runde mehrere Plätze gut machen konnte. Bis auf 10 Meter kam ich dann sogar noch an Platz 7 heran, musste aber auf der zweiten Hälfte des Laufes meinem Zustand Tribut zollen und Boris wieder ziehen lassen. Ich konzentrierte mich darauf meinen Rang nach hinten abzusichern und konnte das Rennen glücklich auf Platz 8 beenden. Bei den Jungs die vor mir waren, ist dieser Platz wirklich keine Schande.

In den Tagen nach dem Rennen kam meine Krankheit erwartungsgemäß noch einmal etwas verstärkt zurück, jetzt versuche ich mich noch einmal vernünftig auszukurieren, bevor es in 1,5 Wochen bei der Challenge Heilbronn dann in die nächste Runde geht!
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Sandra Schlichenmaier für die Fotos!

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