Sportler des Jahres 2016!

Die beste und auch überraschendste Nachricht gleich zu Beginn: Ihr habt mich zum Sportler des Jahres 2016 im Sportkreis Calw gewählt! Das ist für mich natürlich Anerkennung und Motivation zugleich! Vielen, vielen Dank an alle, die sich bei der Wahl beteiligt, Werbung für mich gemacht und so ein Zeichen für den Ausdauersport gesetzt haben!

Challenge Heilbronn – Steil bergab ging es leider nicht nur auf dem Rad – ©Ingo Kutsche

Leider nicht ganz so erfolgreich verlief meine letzte Mitteldistanz bei der Challenge Heilbronn. Nachdem ich einige Tage gebraucht hatte, um die Championship Samorin gesundheitlich zu verdauen, wurde ich unverschuldet in einen Autounfall verwickelt. Auch wenn es glücklicherweise zu keinen schlimmeren Schäden kam, trug ich ein leichtes Schleudertrauma davon, welches mich bis zum Wettkampf in Heilbronn verfolgte. Beim Schwimmen kam ich noch mit einer guten Gruppe aus dem Wasser, ließ dann aber gleich zu Beginn der Radstrecke einige Kontrahenten ziehen. Bei Kilometer 80 konnte ich dann noch mal nach vorne aufschließen, so dass wir in einer vier Mann starken Verfolgergruppe auf den Plätzen 3 – 6 in die Wechselzone kamen. Ich kam beim Laufen zwar gut in die Gänge, aber bereits nach dem ersten Kilometer meldete sich mein Rücken und nach der Hälfte der Laufstrecke machte meine Schulter- und Nackenmuskulatur dann endgültig dicht. Ich versuchte mich noch so gut es ging ins Ziel zu retten, konnte aber nicht mehr verhindern, dass ich auf dem letzten Kilometer noch Rang 6 verlor. Auch wenn Platz 7 bei so einem großen Event keine schlechte Platzierung ist, war ich doch ziemlich enttäuscht, da ich auch weiß, dass ich mit meiner Laufform vor meinen Trainingsausfällen um das Podium hätte mitkämpfen können. Glückwunsch an die platzierten Jungs, ich werde zurück kommen!

Mit schmerzfreiem Lauf auf Platz 4 in Erbach

Nach mehreren Behandlungen ging ich trotzdem nur eine Woche später am gestrigen Sonntag bei der Kurzdistanz in Erbach in der 1. Landesliga Baden-Württemberg an den Start. Bei gewohnt guter Konkurrenz zersplitterte das Feld direkt im Wasser. Auf dem Rad konnte ich innerhalb weniger Kilometer auf fast alle Athleten vor mir aufschließen. Meine Gruppe kam nach einem ordentlichen Radfahren, bei dem ich immer wieder Akzente setzen konnte, zum zweiten Wechsel bis auf gut 10 Sekunden an die Spitze heran. Beim Laufen versuchte ich vor allem, nicht zu verkrampfen und das Rennen sauber ins Ziel zu bringen. Das ist mir auch gelungen und bescherte mir am Ende den 4. Platz!

Zuletzt möchte ich noch ein besonderes Dankeschön an die Physiotherapeutin Wiebke Klein aussprechen. Sie hat mich bereits letztes Jahr einige Male wiederhergestellt und in den letzten Wochen dafür gesorgt, dass ich sowohl in Samorin, als auch in Heilbronn überhaupt an den Start gehen konnte. Sie hat einen großen Anteil daran, dass ich inzwischen wieder beschwerdefrei im Trainingsalltag stehe!

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